Donnerstag, 16. Dezember 2010

neulich im paradies...

Neuste Geschehenisse:

Jana und ich sind letzte woche nach arusha zu unseren freunden gefahren und haben dort nochmal ausspannen duerfen.

Wir haben ein bisschen party gemacht und sind mit afrikanischen freunden zu den heissen guellen gefahren. Diese liegen mitten in der steppe und sind auch wirklich nur mit einem gelaendewagen zu erreichen, denn es fuehrte eine lange zeit keine strasse dorthin. Wir sind groessten teils durch unbenutzte ausgetrocknete felder, ausgetrocknete flussbetten und steinigenhuegeln gefahren. Doerfer mit einem fernseher um den sich die halbe dorfgemeinschaft tummelt, hirten mit ihren kuehen und ziegen und kinder die nackt in pfuezten plantschen waehrend die muetter mit den haenden die kleider waschen sind uns begegnet waehrend wir in unseren autos mitten durch gefahren sind. Da dachte ich mir: das sind echt doerfer die nichts mitkriegen wuerden, wenn ein neuer praesident gewaehlt oder gestuertzt wird, oder wenn der 3. weltkrieg ausbricht! Die machen dann einfach gewohnt ihr leben weiter.

Auf jeden fall sind wir dann 2h lang durch die steppe geduest und kamen dann in diesem paradiesaehnlichen verhaeltnissen an: knallende sonne, schwuele luft, und vor dir steht ploetzlich ein saftig gruener hain mit grossen geschwungenen baeumen zwischen denen die palmen und farne sich um genuegend platz streiten. Ein wettkampf um das gruenste gruen fand dort statt. Und mitten drin ein bach, der unter einem gewaltigen findling zu einem kleinen badesee entspringt. Warmes, hellblaues wasser sprudelt aus dem fels hervor und man kann diesen gegenstrom wie eine gegenstromschwimmanlage wie in den schwimmbaedern benutzen. Dieser ist aber natuerlichem ursprungs. Das leben in diesem wasser muss ich aber noch einmal hervorbringen. Schildkroeten schwimmen gemaechlich zwischen den gewundenen wurzeln der nahe stehenden baeume, katzenfische schiessen aus ihren loechern zwischen den steinen am grund, und keine einzige muecke oder fliege summt einem ins ohr. Kleine affen baumeln an den baumen im blaetterdach und impalas kommen hierher zum trinken. Ein paradies fuer mensch und tier. Wir waren so ueberwaeltigt von der friedlichkeit und schoenheit dieses ortes, das wir dort einen ganzen tag verbrachten und uns vornahmen in zukunft oefter hierher zu kommen und zu zelten. Die fahrt hatte sich gelohnt.

Wir schwammen die ganze zeit im blau, erkundeten das wurzelreich und den grund unter wasser mit taucherbrillen und sprangen von baumen oder vom ufer mitten in das 2,5-3m tiefe wasser. Der staendig fliessende strom warmen wassers war unbeschreiblich angenehm.

Kostenlos war der spass nicht, aber teuer auch nicht. Fuer 12 personen ueber 18 jahre war der preis umgerechnet 7,50 euro fuer einen ganzen tag!

Ich glaube dass jana bald noch bilder davon hinein stellt, damit ihr euch das nicht nur vorstellen, sondern auch sehen koennt, oder ihr guckt auf meiner seite in facebook einfach mal bei den fotos im ordner afrika nach.

Bitte mehr posten. Ich brauche mehr feedback!

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