Jana und ich sind jetzt nach einer anstrengenden busfahrt in singida angekommen und leben uns gerade ein. Jana ist in einer gastfamilie untergebracht, 10 min. zu fuss von meinem wohnort entfernt. Ich lebe mit meinem mentor richard in einem haus, dass einer Mutter mit 3 kindern gehoert. ich esse immer mit richard und einem freund von ihm namens bennet. am 2. tag hier sind wir nach iguguno gefahren und haben dort den ganzen tag mit 2 anderen deutschen freiwilligen verbracht. heute ist tag 3 und wir sind im moment auf einer "sightseeing-tour" durch singida. das leben hier ist anders wie in arusha. zum aeusseren erst einmal: es ist sehr trocken, windig und staubig hier. die strassen sind zum grossteil nur sand und die haeuser sind klein und aus lehm. zwischen den wohnplaetzen ragen immer wieder gigantische Steine "Mawe" auf, die singida eine gewisse persoenlichkeit verleihen, denn keine andere stadt hat solche steine. auf diesen steinen sind haeufig werbungen gemalt. die meisten menschen fahren mit dem rad oder gehen einfach zu fuss, da ein auto diese strassen kaum passieren kann. zu den wichtigen sachen wie strom und wasser komme ich jetzt: wasser ist, sowie richard mir das erklaert hat, die meiste zeit verfuegbar. manchmal jedoch muss man hier wochen ohne wasser auskommen. dieses wasser wird in kleinen huetten aus wasserhaehnen gesammelt. menschenmengen versammeln sich mit 3mal sovielen Eimern und behaeltern davor, wie menschen vor dem ticketverkauf vor einem bundesliga spiel! geduscht wird aus eimern und zaehne putzten muss man auch mit abgekochtem wasser machen. strom ist in fast allen haeusern und zimmern vorhanden. so richtigen stromausfall habe ich bis jetzt noch nicht erlebt!die "choo" Toiletten sind hier nur loecher im boden. treffen sollte man hier koennen!:P
ansonsten ist das essen hier ebenso, wie in arusha. hier wird nur alles doppelt und 3-fach gesuesst. alle sind hier sehr christlich. die zukunft der kirche liegt eigtl. mehr in afrika, als in europa!
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